Spielinhalt

Inhalt des Spieles ist ein Gefecht zwischen zwei Gruppen, den Terroristen (T) und der Antiterroreinheit (CT), einer polizeilichen Sondereinheit. Jede Gruppe hat eine Aufgabe, deren Erfüllung von der anderen Gruppe verhindert werden muss. Die beiden Gruppen starten an zwei festgelegten Punkten auf der Spielkarte, den „Spawn“-Zonen, welche gleichzeitig auch die einzigen Bereiche sind, in denen eine Kaufoption besteht (meist nur für eine bestimmte Zeit, die „buytime“ genannt wird). Jeder Spieler hat ein eigenes virtuelles Geldkonto und kann von diesem zu Anfang jeder Spielrunde Waffen und sonstige Ausrüstung (Handgranaten, kugelsichere Westen, etc.) kaufen.
Bei Counter-Strike kommt es auf eine gute Absprache mit seinem Team an. In Teamkämpfe werden von den Spielern daher Aufgaben und strategische Positionen, die zu besetzen sind, festgelegt um einen möglichst großen Vorteil gegenüber dem gegnerischen Team zu haben. Es ist möglich die Spieler an verschiedenen Stellen des Körpers treffen. Je nach Position der Treffer erleidet der Gegner einen geringeren oder stärkeren Schaden. Die schnellste Möglichkeit einen Gegner auszuschalten, ist den Gegner durch einen gezielten Kopfschuss (Headshot) zu töten. Dazu gibt es auch ein Symbol, das angezeigt wird, wenn ein Kopfschuss ausgeführt wurde.
Für verschiedene Aktionen im Spiel erhält der einzelne Spieler Punkte sowie Geld nach Eliminierung der gegnerischen Spieler oder Erfüllung von Missionszielen. Die Missionsziele sind meist für Counter-Terroristen das Befreien von Geiseln oder für die Terroristen das Legen einer Bombe. Für Abschüsse eigener Teammitglieder (Friendly Fire bzw. Teamkill, kurz TK) oder Geiseln wird Geld vom virtuellen Konto des jeweiligen Spielers sowie bei einem TK auch ein Punkt – abgezogen. Zusätzlich muss der Teamkiller eine Runde aussetzen. Auf öffentlichen Servern (Public-Servern) kann der Spieler für einen Teamkill auch anders bestraft werden welches jedoch von Server zu Server unterschiedlich gehandhabt wird. Weiterhin besteht auf Public-Servern die Möglichkeit, einen Mitspieler – mit dem Einverständnis von einem bestimmten Prozentsatz der übrigen Spieler, der vom Administrator des Servers frei gewählt werden kann (Votekick Ratio genannt) – vom Server zu werfen. Zusätzlich ist es auf manchen Servern möglich den betreffenden Spieler für eine bestimmte Zeit vom Server zu bannen (Voteban). Dafür ist, um Missbrauch zu vermeiden, meist ein höherer Prozentsatz als beim Votekick nötig.
(Quelle: Wikipedia)
Counter-Strike: Source

Am 19. August 2004 begann der Betatest für den Nachfolger Counter-Strike: Source (CS:S), der mit der offiziellen Veröffentlichung über die Steam-Plattform am 7. Oktober 2004 endete. CS:S ist eine Umsetzung des Counter-Strike-Prinzips auf die von Valve Entwickelte Source Grafik-Engine, welche in Half-Life 2 zum Einsatz kommt. Um Gegenstände möglichst realistische Verhaltensabläufe wie z. B. bei Beschuss zu spendieren (Gegenstand schmettert an der Wand ab, Fällt eine Treppe herunter ect.) wurde die Havok Physik-Engine integriert, die schon durch Spiele wie Deus Ex: Invisible War, Painkiller oder Far Cry bekannt wurde. CS:S lag dem am 16. November 2004 erschienenen Half-Life 2 bei.
Mit dem am 5. November 2004 veröffentlichten Software Development Kit für die Source Engine wurde die Möglichkeit gegeben, neue Karten für CS:S zu erstellen. Der am 19. Januar 2005 erschienene Patch fügte Bots für CS:S hinzu, so dass das Spiel nach dem Steam-Login im Internet auch offline gespielt werden kann.
Trotz der Verfügbarkeit des Nachfolgers erfreut sich Counter-Strike 1.6 noch immer einer sehr großen Beliebtheit. Insbesondere die Gaming-Ligen und professionellen Clans schreiten mit dem Wechsel zu CS:S nur zögerlich voran.
CS:S ist im Oktober 2005 in einer neuen Verkaufsversion erschienen, publiziert von Electronic Arts, welche zusätzlich noch Day of Defeat: Source und Half-Life 2: Deathmatch enthält.
(Quelle: Wikipedia)
Defusion-Szenario

Das Defusion-Szenario (de_map) ist das in Ligen übliche Szenario. Einer der Terroristen startet mit einer C4-Sprengladung, welche an einer der zwei speziell markierten Plätzen angebracht werden kann. Ziel der Terroristen ist es, die Bombe zu platzieren und so lange zu verteidigen, bis der Zeitzünder abgelaufen ist. Die Counter-Terroristen müssen entweder das legen der Bombe verhindern, indem sie die Terroristen vorher ausschalten oder die platzierte Bombe entschärfen. Hierbei reduziert ein Entschärfungs-Set (Defuse-Kit), welches man am Anfang der Runde erwerben kann, den erforderlichen Zeitaufwand erheblich.
- Sieg für die Counter-Terroristen:
- Alle Terroristen sind tot (und die Bombe wurde noch nicht gelegt).
- Bombe wurde entschärft (falls diese von den Terroristen gelegt wurde).
- Legen der Bombe in der angegebenen Zeit verhindert (Ab der Version 1.6 sowie bei CS:S wird die Rundenzeit bis zur Detonation der Bombe verlängert).
- Sieg für die Terroristen:
- Alle Counter-Terroristen sind tot.
- Bombe ist detoniert.
(Quelle: Wikipedia)
Hostage-Rescue-Szenario

Am Startpunkt (auch Base – Basis genannt) der Terroristen oder in deren Nähe befinden sich Geiseln (meistens 3 oder 4), welche von den Counter-Terroristen befreit und zu einer Rettungszone (oft Startpunkt der Counter-Terroristen) eskortiert werden müssen (für jede als Counter-Terrorist angesprochene Geisel bekommt man $150, für jede gerettete Geisel bekommt der Geiselbefreier 1.000 Dollar).
- Sieg für die Counter-Terroristen:
- Alle Terroristen sind tot.
- Alle Geiseln wurden überlebend zur Rettungszone gebracht.
- Die Hälfte der Geiseln ist nach Ablauf der Runde gerettet.
- Sieg für die Terroristen:
- Alle Counter-Terroristen sind tot.
- Rundenzeit abgelaufen, ohne dass die Hälfte der Geiseln gerettet wurde.
(Quelle: Wikipedia)
Kommunikation
Klassischerweise bietet Counter-Strike eine Chatfunktionalität. Wie in allen bekannten Mehrspielertiteln kommt hier häufig abkürzend die Spielersprache zum Einsatz.
Eine weitere Kommunikationsoption ist die integrierte Sprach-Kommunikationssoftware (Voice-Tool), die es den Spielern ermöglicht, direkt mittels eines Mikrofons oder eines Headsets mit den Teamkameraden zu kommunizieren. Zudem stehen vorgefertigte Sprach-Samples (Radio-Commands) zur Verfügung welche entweder über ein Menü im Spiel oder direkt per Tastendruck ausgelöst werden können. Beispiele sind Roger that! für eine Bestätigung oder Need backup! zum Rufen von Hilfe. Diese werden dann bei den anderen Teammitgliedern abgespielt und es entsteht der Eindruck von Funkverkehr.
Eine andere Möglichkeit der Verständigung bietet auch externe Voicesoftware wie zum Beispiel Teamspeak, Skype oder Ventrilo, welche man neben dem Spiel starten kann und über diese, statt den im Spiel integrierten Kommunikationsmitteln sich verständigt wird.
(Quelle: Wikipedia)
Client/Server
Da Counter-Strike hauptsächlich über Netzwerke gespielt wird, liegt dem Spiel das Client-Server-Modell zugrunde: Die Spieler treffen sich in Gruppen bis zu 32 (seit Counter-Stike: Source auch bis zu 64) Spielern auf speziell dafür vorgesehenen Spieleservern. Prinzipiell kann jeder einen solchen Server auf seinem eigenen Rechner bereitstellen, um mit anderen Spielern im LAN oder Internet zu spielen. Im Internet reicht jedoch die Bandbreite einer herkömmlichen Verbindung meist nicht aus. Fast alle Spiele im Internet finden auf Servern von Rechenzentren statt, welche über ausreichende Hardware- und Netzkapazitäten verfügen und gemietet werden können. Durch Plugins für Administratoren (zum Beispiel „AMX-MOD“) können beispielsweise die Spieler entscheiden, welche Karte als nächstes gespielt wird. Um auf Servern im Internet zu spielen, muss man zuerst seine Counter-Strike-Kopie in Valves Online-Vertriebs-Plattform Steam registrieren (bzw. freischalten). Nun kann man sich auf alle vorhandenen Spieleserver einloggen, es sei denn sie sind passwortgeschützt.
(Quelle: Wikipedia)
Öffentliche Diskussion
Counter-Strike wird oft als Killer-Spiel bezeichnet, da man mit Waffen auf menschenähnliche Gestalten schießt. Mit steigendem Bekanntheitsgrad von Counter-Strike stand auch eine mögliche jugendgefährdende Wirkung des Spiels zur Diskussion. 2002 bearbeitete die damalige Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften (heute: Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien) einen Indizierungsantrag zu Counter-Strike. Nach dem Amoklauf von Erfurt am 26. April 2002 gipfelte die öffentliche Diskussion zu diesem Thema. Zur Untersuchung lud die BPjS erstmals Vertreter der Spielergemeinschaft ein. Am 16. Mai 2005 gab die BPjS bekannt, sie stelle eine gewisse Jugendgefährdung fest, die jedoch nicht für eine Indizierung ausreiche. Zur Begründung wurde beispielsweise herangezogen, dass man das Spielziel auch ohne Töten der Gegner erreichen kann und in der Spielergemeinschaft vielfältige Kommunikationsmöglichkeiten – besonders auf LAN-Partys – genutzt werden. Gleichzeitig drängte die BPjS auf eine Novellierung des Jugendschutzgesetzes, die Juni 2002 beschlossen und zum 1. April 2003 umgesetzt wurde. Die zum Teil entschärfte deutsche Version von Counter-Strike wurde von der USK ab 16 Jahren freigegeben. Die englische Originalversion hat keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit erst ab 18 Jahren erhältlich.
(Quelle: Wikipedia)
Kritik aus der Spieler-Szene
Das Spiel wird nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern häufig auch von Spielern anderer Ego-Shooter kritisiert. Ein Kritikpunkt ist das Gameplay, das je nach Standpunkt des Kritikers entweder als zu langsam angesehen wird (im Vergleich zum Beispiel zu Quake) oder bemängelt wird, weil die ursprüngliche Idee eines taktischen Spieles in vielen Fällen zu einem Deathmatch ohne Wiedereinstieg degeneriert sein soll.
Der Hauptkritikpunkt ist die Gemeinschaft der Counter-Strike-Spieler. Aufgrund der großen Verbreitung von Counter-Strike finden sich in der Spielerschaft ein breites Spektrum unterschiedlichster Persönlichkeiten. Regelmäßig werden andere Spieler im Chat beschimpft (flamen) oder als Cheater bezeichnet. Es existieren Berichte über Spieler die den Konfliktcharackter des Spiels in das reale Leben transportierten indem sie ihren Ärger an ihrem heimischen PC abreagieren oder virtuellen Gegenspielern im realem leben Gewalt zufügten. Derartige Vorfälle trugen bei den Spielern anderer Spiiele dazu bei das Stereotyp des klassischen Counter-Strike Spielers zu prägen. Nach diesem Klischee handelt es sich hierbei um einen männlichen Teenager der das Spiel überwiegend zum Agressionsabbau einsetzt, dabei exzessiv den Internet-Slang Leetspeak – das Ersetzen von Buchstaben durch Zahlen – benutzt und als emotional unausgeglichenes Kleinkind mit gering ausgeprägten Sozialverhalten angesehen wird. Derartiges Verhalten hat dazu geführt, das einige Spieler sich mittlerweile ganz von Counter-Strike abgewendet haben.
Das bekannte, auf Half-Life 2 und seinem soziokulturellen Umfeld aufbauende, webbasierende Comic Concerned, karikiert das stereotype Verhalten dieser scheinbar typischen Counter-Strike Spieler inklusive l337 sp33k, unfairen Spielverhalten, unreifen, homophoben Beleidigungen und andauernden Beschwerden als festem Bestandteil der satirischen Rahmenhandlung.
Eine weitere weitverbreitete Beschwerde betrifft Spieler die sich so verhalten als ob sie in einer profesionellen Liga spielen. Dieses Verhalten reicht soweit das Mitspieler des eigenen Teams im Spiel getötet werden weil sie ihnen den Abschuss geklaut haben oder nicht bereit waren sich taktischen Anweisungen zu fügen. Spieler die sich derartig verhalten werden nach den Bezeichnungen zweier bekannter Online-Ligen häufig als CAL-Wannabes oder CPL-Wannabes, bzw. Möchtegerns bezeichnet.
(Quelle: Wikipedia)